Beugung einer elektromagnetischen Welle am Einfachspalt
Als Beugung bezeichnet man in der Optik das Phänomen, dass ein
Lichtbündel beim Durchgang durch begrenzende Öffnungen oder beim Vorbeigang
an Kanten nicht transmittierender Medien, die einen Teil des Lichtbündels
absorbieren oder reflektieren, teilweise aus seiner ursprünglichen Richtung
abgelenkt wird. Man beobachtet dann Licht auch in solchen Richtungen, in die
es nach der geometrischen Optik nicht kommen dürfte.

F-beugung-1 :
Beugung am Spalt
Jeder Raumpunkt P im Spalt ist Ausgangspunkt einer Kugelwelle, weil
sich elektrische und magnetische Feldstärke der einfallenden Welle in P
zeitlich ändern und deshalb dort, wie durch die Maxwell-Gleichungen
beschrieben, neue Felder E und B bilden, die zu Sekundärwellen führen. Diese
Wellen überlagern sich (Huygenssches Prinzip).
Beispiel
1
Folgendes Beispiel berechnet die Intesitätsverteilung bei der
Beugung am Spalt für verschiedene Werte von Wellenlänge Lamda und der
Spaltbreite b.